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AVS Sterzing

Playoff Finale in L’Aquila: die Hausherren behalten die Oberhand und der ASV Sterzing erobert den ausgezeichneten 2. Platz

Playoff Finale in L’Aquila: die Hausherren behalten die Oberhand und der ASV Sterzing erobert den ausgezeichneten 2. Platz

Playoff Finale in L’Aquila: die Hausherren behalten die Oberhand und der ASV Sterzing erobert den ausgezeichneten 2. Platz
28. April
15:30 2014

Am gestrigen Sonntag, 27. April 2014, kam in L’Aquila (Abruzzen) das Finale für die Italienmeisterschaft im Floorball zwischen dem GLS Aquila und dem ASV Sterzing Volksbank zur Austragung. Dank der besseren Platzierung im Grunddurchgang besaß das Team aus Mittelitalien Heimvorteil und ging daher als leichter Favorit in das Spiel. Beide Mannschaften hatten zudem die Chance das erste Mal den Titel eines Staatsmeister auf dem Großfeld zu gewinnen.

Geleitet wurde die Begegnung vom Schiedrichterduo Roberto Callegari und Alberto Coduto. Das erste Drittel verlief sehr ausgeglichen, die Fuggerstädter waren taktisch sehr gut eingestellt und zeigten eine größere, läuferische Bereitschaft. Es boten sich kaum Torchancen, obwohl die Hausherren zehnmal zum Abschluss kamen; die Schüsse wurden von einem gut disponierten Patrick Bertoldi abgewehrt. Aus dem „Nichts“ ging Sterzing nach einem Alleingang von Kapitän Florian Astenwald nach fast zehn Minuten Spielzeit in Führung. Die Akteure aus der Fuggerstadt verteidigten geschickt und l’Aquila erarbeitete sich kaum Möglichkeiten. Drei Minuten vor dem Ende des 1. Drittel handelte sich Sterzing die erste Zweiminuten Strafe ein und prompt nutzte L’Aquila die numerische Überlegenheit um auszugleichen. Die anfängliche, aggresive Spielweise der Fuggerstädter konnte im zweiten Drittel nicht mehr so konsequent umgesetzt werden: bedingt durch die Müdigkeit schlichen mehrere Fehler und Unaufmerksamkeiten ein, welche von den erfahreneren Hausherren ausgenutzt wurden. Die Torabschlüsse blieben dieselben, aber sie waren viel präziser und in fünf Minuten vollzog sich die entscheidende Wende: Elisa Fischione stellte auf 2:1 und Andrea Iezzi, welcher insgesamt 4 Tore und 1 Assist zum Sieg der Hausherren beisteuerte, erhöhte in Unterzahl auf 3:1. Die Müdigkeit machte sich beim ASV Sterzing immer stärker bemerkbar und kurz vor Drittelende erhöhte Francesco Placidi auf 4:1. Der Kampfgeist unserer Jungs – genau die Häfte der Mannschaft stellten sechs Jugendliche, die sich dreimal in Folge (von 2011 bis 2013) den Italienmeistertitel in der Kategorie U19 geholt hatten – war noch nicht noch gebrochen. Die Fuggerstädter bemühten sich um eine Ergebnisverbesserung und Benjamin Geyr erzielte in Überzahl 2 Tore, doch der „Damm“ war gebrochen. Immer häufiger standen die Floorballer aus den Abruzzen ungedeckt vor unserem Keeper, dem sie fünfmal das Nachsehen gaben. Die fair geführte Begegnung – die Zweiminuten Strafen waren zwischen den Team gleich verteilt – endete vor 150 begeisterten und korrekten Zuschauern (diese hatten nichts mit jenen von Bozen gemeinsam) mit einem verdienten 9:3 Sieg vom Team GLS Aquila, das sich zum ersten Mal in den Annalen als Italienmeister auf dem Großfeld eintrug.

Unserer Mannschaft gebührt die Anerkennung für die großartige Saison, welche mit einem zweiten Platz endete, welcher am Anfang derselben nie ins Visier gefasst wurde und seit dem Bestehen der Sektion Floorball im ASV Sterzing Volksbank das beste Ergebnis darstellt. Aufbauend auf die bereits erfahrenen Spieler, auf die viel versprechenden Jugendlichen und auf eine allfällige Verstärkung mit einigen erprobten Akteuren, die sich mit ASV Sterzing identifizieren, kann im nächsten Jahr ein noch höheres Ziel angestrebt werden. Dafür verbürgen sich wohl der Verantwortlichen der Sektion als auch der Vereinsvorstand, welcher zur erbrachten Leistung noch einmal aufrichtig gratuliert.

Abschließend die Namen der Leistungsträger, welche in L’Aquila den Titel eines Vize-Italienmeisters erobert haben: Florian Astenwald (Kapitän), Hannes Astenwald, Patrick Bertoldi, Christiano Di Stefano, Gabriele Di Stefano,  Benjamin Geyr, Konrad Geyr, Thomas Gschliesser, Benno Frick, Anthony Libener, Michal Matusewicz und Nicolai Wild.

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