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Der ASV Sterzing Volksbank ist chancenlos beim Finale um die Italienmeisterschaft auf dem Kleinfeld in Sterzing

Der ASV Sterzing Volksbank ist chancenlos beim Finale um die Italienmeisterschaft auf dem Kleinfeld in Sterzing

Der ASV Sterzing Volksbank ist chancenlos beim Finale um die Italienmeisterschaft auf dem Kleinfeld in Sterzing
09. Juni
11:01 2026

Am letzten Wochenende (6. und 7. Juni 2026) wurde in der Dreifachturnhalle in Sterzing das Floorball-Finale der Italienmeisterschaft auf dem Kleinfeld ausgetragen. Es war das dritte Mal, nach 2011 und 2016, dass unser Verein das Finale in Sterzing organisierte. In den vorhergehenden Endspielen ging der ASV Sterzing Volksbank zweimal als Sieger hervor, jeweils gegen den FC Gargazon und Viking Roma. Dies schien ein gutes Omen zu sein, obwohl die Vorbereitung hinsichtlich dieses Turniers alles eher als optimal verlaufen war.

Bereits der Austragungsmodus der Finalphase erwies  ex-ante als pönalisierend für den ASV Sterzing Volksbank, der  im Grunddurchgang in seinem Kreis den zweiten Platz belegt hatte und somit auf den Sieger des Kreises Piemont-Lombardei-Venetien traf, der in Sterzing m. E. unterrepräsentiert, während der Kreis Latium-Abruzzen sicherlich zu stark vertreten war. Also im Viertelfinale hatten wir den Sieger der Italienmeisterschaft auf dem Großfeld und Pokalsieger 2026, FC Milano Molotov, als Gegner zu Gast. Die Begegnung verlief einseitig, denn bereits nach sechs Spielminuten stand es 0:5, wobei die Mailänder zwei Tore in numerischer Überlegenheit erzielten. Doch dies war nicht der einzige Grund der Niederlage; unsere Mannschaft wirkte ideen- und konzeptlos, müde und entwickelte nur sporadisch erkennbare Spielzüge. Es war ein einziges Wirrwarr! Sicherlich entpuppte sich das Fehlen von Sektionsleiter und Interimstrainer, Florian Astenwald, der aus persönlichen Gründen das Match nicht bestreiten konnte, negativ auf die Mannschaft aus, doch einige Akteure unseres Team waren physisch und psychisch völlig ausgepowert. Auch der Ehrentreffer im ersten Spielabschnitt, den Kevin Maccani in der siebten Spielminute bravourös erzielte, konnte nichts bewirken.

Eine Szene aus der ersten Halbzeit im Spiel gegen FC Molotov Milano

Die zweite Halbzeit, war das Spiegelbild der Ersten; die Mailänder zogen auf 1:8 davon, ehe Kapitän Michal Matusewicz, auf 2:8 verkürzte. Ein zu kleinlich pfeifender Schiedsrichter (Calegari) tat auch noch Seines dazu, und schickte immer wieder einen unserer Spieler in die Kühlbox. Auch die Strafbank war eine Konstante unserer Mannschaft: gegen FC Milano Molotov kassierten wir 12 Minuten, gegen Black Lions 10 und im Match um Platz 5 weitere 4 Minuten. Gegen Spielende skorten die Lombarden weitere zweimal, während der ASV Sterzing Volksbank lediglich mit M. Matusewicz erfolgreich war. Das Einstiegsmatch endete somit mit einer durchaus verdienten 3:10 Niederlage. Am Abend und am darauffolgenden Tag ging es dann nurmehr um Platz 5.

Das Abendspiel gegen Black Lions konnte der ASV Sterzing Volksbank noch mit einem standesgemäßen 11:3 Erfolg für sich verbuchen, während am darauf folgenden Sonntag das Match um Platz 5 gegen Viking Roma klanglos und ohne ein Quäntchen Ehrgeiz 14:19 verloren ging. Somit belegte unser Team den enttäuschenden sechsten Platz.

Fazit: organisatorisch war die Ausrichtung des Finales auf dem Kleinfeld eine Glanzleistung des ASV Sterzing Volksbank, spielerisch, kämpferisch und vor allem aus disziplinärer Sicht ließ unsere Mannschaft sämtliche Wünsche offen, während der Vorstand (Präsidentin) des Verbandes (FIUF) die Veranstaltung um einen Italienmeistertitel völlig ignorierte und durch eine unverzeihlich Abwesenheit glänzte.

 

 

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