Auch das Rückspiel in Varese ging knapp verloren: der ASV Sterzing Volksbank scheidet im Playoff-Halbfinale aus
Am gestrigen Samstag, dem 21. März 2026 wurde in Varese das Rückspiel zwischen den Floorball Club Dragons und dem ASV Sterzing Volksbank ausgetragen. Nachdem unsere Mannschaft das Hinspiel in Sterzing knapp mit 3:4 unverdient verloren hatte, waren die Chancen für ein Weiterkommen, objektiv gesehen, eher gering. Aber auch das gestrige Spiel verlief äußerst spannend, obwohl die Lombarden bereits in der ersten Spielminute das erste Tor erzielt hatten und in siebten Minute mit dem tschechischen Legionär auf 0:2 erhöhten. Unsere Mannschaft hatte sicherlich Recht mit dem Schiedsrichter-Gespann, wobei der zweite Mann völlig überfordert wirkte, zu hadern und unserem Team ein reguläres Tor aberkannte und den Gastgebern den ersten Treffer, wo ganz klar ein hoher Stock im Spiel war, nicht ahndeten. Andererseits muss objektiverweise unterstrichen werden, dass sich unsere Mannschaft zehn Strafminuten gegenüber zwei des FC Dragons einheimste. Diese Undiszipliniertheit hatte sich bereits im Hinspiel extrem negativ auf das Endergebnis ausgewirkt und war eine Konstante, die sich im Laufe der Meisterschaft wie ein roter Faden durch die Mannschaft zog. Nach neun Minuten keimte bei den Sterzingern jedoch Hoffnung auf als Harald Thaler auf 1:2 verkürzte; doch neun Minuten später stellten die Lombarden den zwei Tore Vorsprung wieder her. 1:3 war sowohl der erste als auch der zweite Pausenstand. Im Laufes des Spiels konnte sich unser Torhüter, Tomáš Fibiger, durch mehrere Glanzparaden auszeichnen, was ihm auch am Ende der Begegnung die Auszeichnung als besten Akteur des ASV Sterzing Volksbank einbrachte.

Im letzten Spielabschnitt flammte wieder Hoffnung auf, als nach sieben Minuten unser Kapitän Michal Matusewicz im Alleingang auf 2:3 verkürzen konnte. Das Spiel verlief weiterhin ausgeglichen und spannend, ehe die Lombarden auf dem prekären Bodenbelag von Varese auf 2:4 davonzogen.

Auch die Herausnahme des Tormanns in den letzten zwei Spielminuten fruchtete nicht, denn die numerische Überlegenheit der Feldspieler unseres Teams währte nur kurze Zeit, wurde sie doch durch eine zweiminütige Zeitstrafe zu unseren Ungunsten kompensiert.
Fazit: der schlechte Meisterschaftsbeginn hat die abgelaufene Saison gekennzeichnet; das Potential für einen dritten Tabellenplatz wäre sicher vorhanden gewesen, denn der ASV Sterzing Volksbank hat bewiesen, dass er sowohl mit Viking Roma als auch mit SSV Diamante Bozen mithalten konnte. Mehr Disziplin auf dem Spielfeld erscheint jedoch unentbehrlich.


